Über den Höchenschwander Berg mit Abstecher auf die Marathonstrecke

Streckenbeschreibung

Wir starten am Gruppenhaus zum Hirschen in Fahrtrichtung Norden und bewegen uns auf tendenziell leicht steigender Strecke abwechselnd über Gemeindeverbindungsstraßen und kurzen Waldwegepassagen in Fahrtrichtung nach St. Blasien.

Nach Km 4,5 erreichen wir zunächst den Albtalstausee. Entlang des westlichen Ufers führt uns der Weg weiter der Stadt entgegen. Bei Km 6,3 erreichen wir Hüttlebuck bzw. „Klein Moskau“ wie dieses Gewann im Volksmund genannt wird. Beim Gemeindebauhof biegen wir auf den dort einmündenden Waldweg bzw. Pfad (nicht verpassen !) und können so das Kreuzen der Landesstraßen im Bereich St. Blasien vermeiden.

Dem Weg folgend erreichen wir etwa auf Höhe des Doms bei Km 8,1 eine Unterführung, die uns das Unterqueren der Landesstraße (Umgehungsstraße) ermöglicht und uns direkt zu den Domanlagen bzw. den dazugehörenden Gebäuden des Klosters St. Blasien führt. Wer möchte, kann hier einen ersten Stopp einlegen. (Hinweis: Die Touristinfo ist direkt an unserer Strecke gelegen. Wer sich mit weiterem Infomaterial eindecken möchte, kann das nun erledigen). Daneben laden der Dom und natürlich die Stadt selbst zum Verweilen ein.

Durch das Stadtgebiet geht es weiter bis wir bei Km 8,9 in die Friedrichstraße einbiegen (!). Dort folgen wir der ansteigenden Straße, die bald in einen Waldweg übergeht. Wir passieren den Kletterfelsen (der momentan bis auf Weiteres aus Sicherheitsgründen leider gesperrt werden musste) und erreichen bald die Windbergwasserfälle (Km 10,1). Übrigens: Wir befinden uns nun für ein kurzes Stück auf der Route des Schluchtensteigs.

Vom Windbergwasserfall orientieren wir uns in Richtung der Gemeinde Häusern. Diese erreichen wir bei Km 12,2. Auf unserem Weg durch Häusern müssen wir die Landesstraße L 149 kreuzen (!). Hier ist Vorsicht geboten, da die Autos und Motorräder oftmals recht schnell unterwegs sind. Nach Überquerung der Landesstraße fahren wir weiter bergan, vorbei an den Tennisplätzen und ein kurzes Stück neben der B500 (Pfad hinter der Leitplanke!). Kurz nach dem Sportplatz schwenken wir wieder ein auf den Waldweg, der uns nun nach Höchenschwand führt.

Die Skilifte Häusern und Höchenschwand passierend erreichen wir bei km 14,5 Höchenschwand und den sog. Zäpfleturm. Bei der Loipenhütte gibt es einen Kiosk mit Bewirtung und Biergarten. Es würde sich anbieten, hier eine kleine Pause einzulegen, denn es gibt etwas zu feiern: Wir haben den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Aber keine Sorge: Es kommen noch genügend Höhenmeter.

Vom Sportzzentrum aus, folgen wir dem sog. Schinkenweg, der uns über Waldwege zunächst zur sog. Oberen Albtalschanze (km 16,3) führt. Bei der Albtalschanze handelt es sich um einen Aussichtspunkt, der einen herrlichen Blick in unser schönes Albtal gewährt.

Nach dem wir den Ausblick genossen haben, folgen wir weiter den Waldwegen bzw. teilweise dem sog. Schinkenweg, passieren das Tiefenhäusener Moor und erreichen bei Km 22,3 den Ortsteil Teifenhäusern. Dort ist der Landgasthof Rössle für einen Zwischenstopp und eine Stärkung zu empfehlen, ehe es auf der Strecke des Waldhaus Bike-Marathon ins tief eingeschnittene Fohrenbachtal geht.

Bei der Abfahrt von Tiefenhäusern ist Vorsicht geboten. Im ersten Teilstück verlaufen Querrinnen zur Abführung des Oberflächenwassers (erhöhte Sturzgefahr !). In der Talsohle angekommen, führt die Strecke durch eine Furt, ehe sie in Richtung Segalen wieder ansteigt. Auch die Abfahrt bei Segalen ist vorsichtig (!) anzugehen. Diese ist zumindest im Marathonrennen eine unfallträchtige Passage.

Der Anstieg aus dem Tal bis wiederum Tiefenhäusern ist relativ lang. Vom sog. Flöschplatz aus (km 33,2) könnt Ihr aber einen Abstecher zur Brauerei Waldhaus unternehmen. Auch der dortige Biergarten ist sehr zu empfehlen.

Wir erreichen in Tiefenhäusern zurück fast wieder den Landgasthof Rössle. Nur ein kleines Stück Luftlinie zuvor führt die Marathonstrecke durch eine Unterführung auf die andere Seite der B500. Diese dürfen wir nich verpassen. Der Abschnitt von Tiefenhäusern bis Tiefenhäusern beträgt rd. 12 Km und könnte ggf. abgekürzt werden. Zurück in Tiefenhäusern nutzen wir die Unterführung, um auf der anderen Seite der B500 weiterhin der Marathonstrecke folgend weiterzufahren. Diese führt nun durch den Wald bis kurz vor den Ortsteil Brunnadern. Auch hier haben wir wieder eine unfallträchtige Passage (!) vor uns, so dass wir mit Vorsicht fahren. Es gilt auch die Abzweigung nicht zu verpassen. Hier knickt die Strecke im Gefälle stark links ab und führt über einen kleineren Pfad in Richtung Brunnadern. Noch ehe man die ersten Häuser erreicht, knickt die Strecke erneut scharf – diesmal rechts (!) - ab und führt über die Felder wiederum in den Wald. Noch immer befinden wir uns auf der Marathonstrecke.

Erst bei Km 40,0 verlassen wir diese und wenden uns nach rechts d.h. talwärts um den Heimweg anzutreten. Auf Höhe der „Hohrütte“ erreichen wir die sog. Haagwaldstraße (16% Gefälle!). Wir folgen dieser ein kurzes Stück ehe wir ein letztes Mal rechts in den ansteigenden Waldweg einbiegen. Diesem Folgend kommen wir nach Immeneich und wie soll es auch anders sein? Auch hier gibt es empfehlenswerte Gastronomie. Unser Weg führt uns vorbei am Gasthaus zur Schmiede und am Gasthaus zum Adler. All diejenigen, die in unserem Selbstversorgerhaus nicht kochen möchten, haben hier die letzte Gelegenheit, sich bestens zu verpflegen. Ein zünftiges Vesper haben wir uns nun auch redlich verdient.

Varianten

Abkürzung Albsee:
Beim Albsee besteht eine attraktive Möglichkeit, die Strecke abzukürzen. Hier nutzen wir den kleinen Steg, der bei Km 5,8 über den See auf die andere Seite führt. Eine kleines Stück dem Pfad hinter der Leitplanke folgend erreichen wir schnell eine Stelle, an der wir die Straße überqueren können. Nach dem Überqueren folgen wir dem Waldweg, der bald scharf links abknickt. Wir erreichen die Schmelze und folgen dort dem steilen Weg vorbei an der unteren bis hin zur oberen Albtalschanze und erreichen dort wieder unsere Hauptstrecke.

Abkürzung Tiefenhäusern:
In Tiefenhäusern bietet es sich an, die Schleife ins Fohrenbachtal auszulassen und so rd. 12 km und einige Höhenmeter sparen. Diese Abkürzung ist selbsterklärend wenn man einen kurzen Blick auf die Streckenkarte wirft.